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Marillen & Zwetschken

Goiserer Hauswandmarille

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Herkunft: veredelt von 80-jährigen Hauswandmarillenbaum in Bad Goisern (inneres Salzkammergut)

Verbreitung: inneres Salzkammergut

Blüte: früh

Wuchs: mittel bis stark

Erntereife:  Mitte bis Ende Juli

Verwendung: Tafel

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Goldrich

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Herkunft: Washington State University (USA) 1954

Verbreitung: in Oberösterreich primär in Plantagen; seltener in Hausgärten vorkommend, meist als Wandspalier, nicht selbstfruchtbar

Blüte: früh

Wuchs: stark

Erntereife: Mitte bis Ende Juli

Verwendung: Tafel, Küche

Hauszwetschke

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Herkunft: deutschsprachiger Raum seit 16. Jahrhundert

Verbreitung: Hauptsorte in Oberösterreich

Wuchs: mittelstark; später mittelstark; Krone pyramidal bis später hoch kugelig

Erntereife: Anfang bis Mitte September

Verwendung: Schnaps, Tafel, Küche, Dörren​​​​​​​​

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Rostzwetchke

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Herkunft: alte Lokalsorte, vermutlich Österreich/Süddeutschland, genaue Entstehung unbekannt

Verbreitung: in bäuerlichen Gärten und Streuobstbeständen, vor allem in Österreich noch verbreitet

Wuchs: mittelstark, eher hoch wachsend; Krone locker, bedarf Schnittpflege

Sonstige Eigenschaften: sehr robuste, anspruchslose Sorte; frosttolerant und weitgehend resistent gegen Krankheiten

Erntereife: Anfang bis Mitte September

Genussreife: direkt ab Ernte, mäßig lagerfähig

Verwendung: besonders gut geeignet für Schnaps, auch für Mus, Marmelade und Kuchen; als Tafelobst weniger beliebt (etwas herber Geschmack)

Tiroler Spätblüher

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Herkunft: sehr alte Sorte aus Osttirol

Verbreitung: vor allem im Tiroler Oberland und in höheren Lagen verbreitet (gedeiht bis 1.600 m Seehöhe)

Wuchs: mittelstark, breitkronig; guter Aufbau, braucht Schnitt zur Auslichtung

Sonstige Eigenschaften: selbstfruchtbar, spätere Blühe, dadurch deutlich frosttoleranter; recht robust gegenüber Krankheiten

Erntereife: Angang bis Mitte August

Genussreife: unmittelbar ab Pflückreife, hält sich nur kurz

Verwendung: Tafelobst, Marmelade, Saft, Schnaps

© Foto von Rainer Feichtinger

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Ungarische Beste

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Herkunft: Ungarn um 1868

Verbreitung: Hauptsorte in Oberösterreich, meist als Wandspalier

Blüte: mittelfrüh

Wuchs: mittelstark

Erntereife: Mitte bis Ende Juli

Verwendung: Schnaps, Dörren, Tafel, Küche

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Wangenheimer Frühzwetschke

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Herkunft: Deutschland, Württemberg, vermutlich 18. Jahrhundert

Verbreitung: weit verbreitet im süddeutschen Raum, auch in Österreich bekannt

Wuchs: mittelstark bis stark; Krone breitkugelig

Sonstige Eigenschaften: früh blühend, mittlere Frosthärte, robust, kaum krankheitsanfällig, sehr regelmäßiger und hoher Ertrag

Erntereife: Mitte bis Ende August

Genussreife: direkt ab Ernte, nicht sehr lagerfähig

Verwendung: Tafelobst, Kuchen, Marmelade, Saft, Schnaps

© Foto von Rainer Feichtinger

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